Beratungstermine unter Berücksichtigung von Hygieneschutzmaßnahmen!

Liebe ratsuchende Eltern, Jugendliche und junge Erwachsene,
liebe Fachkolleg*innen unserer Netzwerk- und Kooperationspartner.

 

Aus aktuellen Anlass möchten wir Sie hier an dieser Stelle mit wichtigen Informationen versorgen:

Hygieneplan und Pandemieplan der
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
Weiden-Neustadt/WN der KJF

Erziehungsberatungsstellen unterstützen auch in den Zeiten der Corona-Pandemie Kinder, Jugendliche und Eltern, um die Folgen der Schließung von Kindertagesstätten, von Schulen und allen Einrichtungen zu meistern, die Erziehungsfähigkeit der Eltern, die Förderung der Kinder und ein gelingendes familiäres Miteinander zu unterstützen und Kindeswohlgefährdungen und familiärer Gewalt vorzubeugen. Ab dem 2. Juni 2020 bietet die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern Weiden-Neustadt/WN neben der Telefonberatung, der Mailberatung und der Videoberatung auch wieder persönliche Beratungen – vor allem in dringenden Fällen und zur Krisenintervention - an der Beratungsstelle oder in der Umgebung in Form von beraterischen Spaziergängen im Freien an. Dazu wird die Öffentlichkeit in geeignetem Maße informiert.

Erziehungsberatungsstellen in Bayern sind keine geschlossenen Einrichtungen und unterliegen nicht dem Betretungsverbot von stationären Einrichtungen. Gleichwohl unterliegen sie den aktuellen Bestimmungen des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Der folgende Plan beschreibt wesentliche Vorschriften und Regelungen zur Hygiene und zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Corona-Virus und damit verbundenen Erkrankungen mit COVID-19 unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften.

Grundsätzliches Prinzip der Aufenthaltseinschränkung bei Verdachtsfällen

Sowohl für Mitarbeiter*innen, als auch für Klient*innen gilt, dass sie sich bei Vorliegen von Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt z.B. abgeklärte Erkältung) oder Fieber generell nicht in der Beratungsstelle aufhalten dürfen und gebeten werden, zu Hause zu bleiben. Dies gilt auch, wenn die Personen innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer Person mit einer nachgewiesenen CoV-Sars-2 Infektion hatten oder einer engen Kontaktperson einer solchen Person. Werden persönliche Kontakte vereinbart, sind die Ratsuchenden bereits im Vorfeld darauf hinzuweisen.

Grundsätzliches Prinzip Mund-Nasen-Schutz

In den Räumen der Beratungsstelle, in denen 1.5 Meter Abstand nicht eingehalten werden können und zwei Personen sich begegnen müssen, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies können selbstgenähte Masken oder übliche OP-Masken sein.

  • Alle Personen werden mit Hilfe von Plakaten an der Beratungsstelle und vorab telefonisch und auf der Homepage aufgefordert, wenn immer möglich, den Mindestabstand von 1,5 oder besser 2 Metern zu anderen Personen einhalten.
  • Alle Personen, die die Beratungsstelle betreten, müssen eine MundNasen-Schutzmaske tragen, die sie von zuhause mitbringen sollen. Falls sie keine dabeihaben, wird ihnen eine bei Betreten der Beratungsstelle ausgehändigt. Dazu werden an der Beratungsstelle ausreichend Masken bevorratet.
  • Alle Personen, die die Beratungsstelle betreten, werden aufgefordert, sich am Eingang an einer bereitgestellten Möglichkeit die Hände zu desinfizieren oder vor der Beratung Hände hygienisch waschen. Sie werden außerdem aufgefordert, die Nies und Huste-Etikette einzuhalten.
  • Auf allen Toiletten befinden sich Hinweise zum hygienschen Händewaschen.
  • Klient*innen sollen möglichst wenig Gegenstände berühren, d.h. die Mitarbeiter*in öffnet und schließt die Türen, Zwischentüren werden wo möglich offengehalten. Räume werden regelmäßig, vor allem nach Beratungsgesprächen gut gelüftet.
  • Türklinken der Toiletten und der Eingangstür werden nach Bedarf täglich mehrfach desinfiziert.
     
  • Weitere Überlegungen bei persönlichen Beratungskontakten:
    • Persönliche Beratungen sollten nur auf ausdrücklichen Wunsch und mit ausdrücklicher Zustimmung der Klient*innen durchgeführt werden. Sie sollen jederzeit Ängste und Vorbehalte bei Abläufen innerhalb der Beratung äußern dürfen.
    • Es sollen möglichst nicht mehr als zwei Personen zu einem Beratungskontakt erscheinen.
    • Kinder und Jugendlichen sollen auch die Möglichkeit zu einer Beratung bekommen. Sie sollten jedoch in der Lage sein, auch Mundschutz zu tragen und Abstandsregelungen einzuhalten.
    • Kinder unter 6 Jahren können derzeit keinen Zugang zur Beratungsstelle bekommen (Ausnahme sind Säuglinge, dessen Begleitperson dafür sorgen kann, dass das Kind bei ihr bleibt).
    • Es wird bei Kindern aktuell grundsätzlich nur wenig Spielzeug angeboten und auch nur abwaschbares Spielzeug aus Holz oder Kunststoff.
    • Ratsuchende sollten per Aushang oder persönlich darauf hingewiesen werden, dass im Falle einer Infektionskette eine Meldung an das Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz erfolgen muss und in diesem Fall ggfs. die Tatsache bekannt wird, dass sie sich an der Beratungsstelle aufgehalten haben.
    • Besonderheiten bei vermittelnden Beratungen im Trennungs- bzw. Scheidungskonflikt: In diesem Beratungskontext ist in jedem Falle mit beiden Elternteilen zu klären, ob sie zu gemeinsamen Beratungsgesprächen bereit sind. Besondere Vorsichtsmaßnahmen (Mund-Naseschutz, Plexiglasscheibe zwischen den Elternteilen) sollten thematisiert und gegebenenfalls toleriert werden.

Weiden, 02.06.2020                                       Gunter Hannig, Leitung

Anlagen:
Bestimmungen des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Empfehlungen Coronavirus SARS-CoV-2 - Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb der Dt. Gesetzl. Unfallversicherung.

Infektionaschutz.de:

Verhaltensregeln und Empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander

Infektionen vorbeugen. Die 10 wichtigsten Hygienetipps